Alles und nichts
Mittwoch, 2. März 2011
Neid
Wenn es jemanden gibt, der sich immer an die Jungs ranmacht die du gut findest oder fandest und diese Person am Ende immer mit denen zusammen ist, während du nicht mal ein Wort mit ihnen gewechselt hast, dann kann dich das schon mal runterziehen. Ganz ehrlich. Ich frage mich manchmal was mit diesen Leuten nicht stimmt. Dieses Mädchen, niemand mag sie, jedenfalls niemand der einigermaßen bei Verstand ist. Auf jeden Fall kein anderes Mädchen und die meisten jungs die über sie reden halten sie für genauso schrecklich. Aber die, die sie nicht kennen, sie nur einmal gesehen haben, die verfallen ihr sofort. Warum? Wie kann es sein, dass ein Mädchen mit tausend Extrawünschen und einem wahnsinnig nervigen Benehmen, auf einen Jungen hinter der Frischetheke bei dem sie sich für 10 Cent Käse kaufen will so eine Wirkung hat? Das er sie ansieht als wäre sie die tollste Frau die er je getroffenen hat. Wie kann das sein?
Wie kann sie einen Jungen erobern auf den ich schon in der zweiten Klasse stand? Wieso stehen alle Jungs auf sie, wo sie doch niemand wirklich zu mögen scheint? Wenn ein Mensch so unausstehlich ist finden das Männer besser als wenn man...keine Ahnung nicht so unausstehlich ist? Ernsthaft? Wenn das so ist werde ich sicher für den Rest meines Lebens allein bleiben. Denn einen von ihr abgelegten Ex will ich nicht und einen zu finden der nicht lieber mit ihr zusammen wäre wird schwer sein...
Natürlich wird sie nicht immer da sein, aber ich bin sicher es wird immer eine wie sie in meinem Leben geben.

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Dienstag, 1. März 2011
Mindestens 300 Straßenkinder in Wien: Jugendämter und Familien sind überfordert
Das Wien der verstoßenen Kinder

Die circa 300 Wiener Straßenkinder wurden seit ihrer frühesten Kindheit von ihren Familien misshandelt, vernachlässigt, traumatisiert und schließlich verjagt. Sie haben aufgehört, sich von Eltern, die nicht einmal für sich selbst sorgen können, sinnlos quälen zu lassen und da sie mehr vom Leben gesehen haben, als für eine reibungslose Erziehbarkeit gut ist, lassen sie sich auch von ohnehin schon überforderten Sozialpädagogen, nichts sagen.
Diese Kinder gelten für das Amt für Jugend und Familie, das etwa 2000 kompromissbereite Betroffene in Krisenzentren und betreuten Wohngemeinschaften untergebracht hat, als betreuungsresistent. Die obdachlosen Jugendlichen müssen sich anpassen und an Regeln halten, oder gehen. Wenn sie nicht um 18.00 Uhr im Krisenzentrum sind, wenn sie nicht bereit sind fürs Schuleschwänzen ein Ausgehverbot hinzunehmen, einen Vertrag zu unterschreiben in dem sie sich unter anderem zum Nichtrauchen verpflichten, dürfen sie nicht bleiben. Für das Jugendamt steht immer das Gesetz im Vordergrund, für „a-way“, eine Notfallschlafstelle für Minderjährige, die auf der Straße leben, hingegen der Mensch.
Für fünf Nächte im Monat ermöglicht diese Einrichtung der Charitas, denjenigen die durch die Maschen der staatlichen Versorgung gefallen sind und keinen Anspruch auf AMS-Geld oder Sozialhilfe haben, weil sie zu jung sind, einen Schlafplatz. Seit fünf Jahren bilden zehn Sozialpädagogen das Team von „a_way“. Sie lassen die betreuungsresistenten Kinder so sein wie sie sind und entdecken dadurch bei vielen erstaunliche Sozialkompetenzen.
Die restlichen Tage des Monats müssen die Straßenkinder selbst sehen wo sie bleiben können. Sie schlafen in Abbruchhäusern, in Waggons oder in Parks.
Ein gutes Beispiel ist der ÖBB-Friedhof in der Innstraße. Hier haben hunderte Jugendliche gehaust, Party gemacht, gelebt, bis eines Tages wegen einer Bandengeschichte alles in Flammen und Rauch aufging. Die ausrangierten Zugwaggons waren eingerichtet wie Schlafzimmer, die Kinder fanden es schön auf dem alten Bahnhof.
Doch eine endgültige Lösung konnte er auch nicht sein.
Viele „Verstoßene“ sehen nur einen Ausweg: Alkohol und Drogen. 13, 14 Jahre alte Mädchen gehen für zehn oder 20 Euro auf den Strich, um sich mit Tabletten zudröhnen zu können, Kinder arbeiten als Boten für Dealer, werden später selbst welche.
Ihre Hoffnungen auf ein neues Leben werden immer wieder zerstört.

Der Originalartikel ist circa 2.300 Wörter lang, von Emil Bobi und wurde auf profil.at gefunden. Ich hab ihn jetzt leider nicht gesehen, die haben wohl kein Archiv auf ihrer Seite. So muss ich ihn euch leider vorenthalten, denn drei A4 Seiten tippe ich freiwillig sicher nicht ab.
Hoffe meine Version gefällt euch trotzdem (oder gerade weil sie mit den geforderten und wie durch ein Wunder exakt eingehaltenen 350 Wörtern so schön kurz ist)!

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Montag, 28. Februar 2011
And the Oscar goes to...
Zuerst muss ich gestehen das ich noch nicht die ganze Verleihung, die wir heute Nacht aufgenommen haben, gesehen habe. Dennoch haben bisher immer die gewonnen, von denen ich es erwartet hätte. Nur bei "Suporting Actress" wurde ich enttäuscht, ich war für Helena Bonham Carter.
Auch wenn ich irgendwo bei den Kurzfilmen aufgehört hab, weiß ich natürlich, dass Colin Firth und Natalie Portman den Academy Award für den/die beste/n Haupdarsteller/in abgeräumt haben. Beide meine Favoriten! :D
Aber am ehesten kann ich mich aber für die besten Sreenplay/s (writer) begeistern. Das ist die einzige Kathegorie in der ich auch einen Oscar bekommen könnte. Natürlich nur in meinen Träumen. Aber da ich später gerne mal beim Film arbeiten würde und gänzlich unbegabt für Schauspielerei und dergleichen bin, finde ich es schön das auch die Leistungen derer die nicht vor der Kamera stehen so hoch gewürdigt werden. Es gibt Awards für Drehbuchautoren und Regisseure, für die beste Maske und die besten Kostüme, die Kameraführung und das Bühnenbild werden ausgezeichnet. So hat auch ein Mensch, der lieber nicht ganz in der Öffentlichkeit steht, eine Chance auf den wichtigsten aller Filmpreise. Und deshalb liebe ich die Oscarverleihung. Außerdem ist es auch einfach so eine grandios aufgebaute Show, vor allem mit Anne Hathaway und James Franco als Moderatoren.
Am schönsten an der verleihung finde ich die Reaktionen der Gewinner. Manche sind anfangs ganz perplex bis ihnen klar wird was eigentlich los ist, manche scheinen sich gar nicht zu freuen (ich denke mal das ist rein äusserlich), manchen zittern bei ihrer Dankesrede so die Hände, dass man denkt: "Gleich liegt der Goldjung auf dem Boden", manche lesen in höchster Nervosität alles von einem zerfledderten Stück Papier ab und manche fangen fast an zu weinen. Jeder reagiert nach seinem Charakter und nicht seinem Geschlecht angepasst. Es ist richtig bewegend, wenn da vorne ein großer Hollywoodstar steht und aussieht wie ein Schulkind bei einem wichtigen Referat. Und auch genauso zittert.

Hier die schönsten Bilder die ich bisher finden konnte:

Die Moderatoren der diesjährigen Acadamy Awards
James Franco und Anne Hathaway

Oscar 2011

Die besten Darsteller
Natalie Portman Sandra Bullock und Colin Firth

war nominiert für "The Kings Speech"
Helena Bonham Carter

in einem wunderschönen Kleid
Gwineth Paltrow in einem umwerfenden Kleid


Was man in meinem Alter schon alles erreicht haben kann...

Und die bisher beste Aussage: "It used to be: You get naked-you get nominated...not anymore...not anymore" (Anne Hathaway, weil James Franco als bester Hauptdarsteller nominiert war und sie nicht)

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Isola
Ich hab heute ein 321 Seiten langes Buch angefangen und ausgelesen. Das ist selbst für mich ein Rekord! Ich weiß nicht wie, aber ich hab morgens im Wartezimmer meiner Ärztin angefangen und bin vor einer halben Stunde fertig geworden.
Dieses Buch lässt dich einfach nicht mehr los wenn es dich erst mal in seinen Bann gezogen hat. Normalerweise steh ich nicht so auf "Thriller" oder Krimis aber "Isola" konnte mich für sich begeistern. Allein des Stiles der Autorin Isabel Abedi wegen muss man das Buch gelesen haben. Auch wenn man die Geschichte nicht so toll findet, oder die Charaktäre einen nerven lohnt es sich. Auf mich trifft beides nicht zu, ich finde die Geschichte gut. Man weiß bis ganz zum Schluss nicht wer denn jetzt der/die böse ist und an manchen Stellen zog es mich so in die Handlung, dass ich mich wie ein Teil der selben fühlte. Ich war in Panik wenn etwas Schlimmes passierte, mein Herz fing an zu rasen wenn es spannend wurde und ich konnte mich kaum losreißen. Selten war ich von einem Buch so faszinert. Echt seltsam, damit hätte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet.

Zwölf Jugendliche. eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzählige Kameras, die sie beobachten...

"Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen-ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt."

Das ist der Klappentext und für mich hört er sich nicht grade nach einem Buch an, das mir gefallen könnte. Im Nachhinein bin ich froh das Buch gelesen zu haben.
Ich kann es nur weiterempfehlen.

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